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Yahoo Analytics vs. Google Analytics
Das Team von Insightr Consulting hat sich die Mühe gemacht und die beiden Webanalytics Tools von Yahoo und Google unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist ein detailierter und informativer Vergleich der beiden kostenlosen Werkzeuge. Für viele überraschend ist sicherlich, dass Yahoo deutlich vor Google gewinnt. Unter anderem werden besser konfigurierbare Dashbords, das Anbieten soziodemographische Nutzer-Infos und bessere Zieltrichter hervorgehoben. Yahoo Analytics erreichte insgesamt 79% – Google Analytics kam lediglich auf 53%. Die Gesamtergebnisse kann man sich auf der Firmenseite genauer anschauen – ebenso wird ein Dok zur Erstellung einer eigenen Gewichtung angeboten.
Neue Funktionen bei Google Analytics
“More Powerful – Flexible – Intelligent” – das sind die Schlagworte, mit denen Google die neuen Funktionen seines Analytics-Tools beschreibt. Es gab ja seit längerem keine signifikanten Änderungen mehr zu verzeichnen, umso erfreulicher sind die kommenden Features, die demnächst live geschaltet werden sollen:
- Erweiterte Ziele & Site Engagement Ziele: u.a. sind jetzt bis zu 20 Zieldefinitionen pro Profil möglich
- Multiple Custom Variables
- Mobile Tracking: Verbesserung des bisherigen Mobile-Trackings
- Erweiterte Analyse Möglichkeiten
- Unique Visitor: neue Metrik für benutzerdefinierte Berichte
- Analytics Intelligenz: automatischer Hinweis bei starken Abweichungen oder signifikante Veränderungen
- Custom Alerts: Hinweis bei Über-/Unterschreitung von zuvor definierten Grenzwerten
Eine ausführliche Beschreibung gibt es im Google Analytics Blog.
Google sucht Musik
Das Gerücht geistert schon lange herum und noch ist alles streng geheim. Aber es scheint, als ob Google am 28.10.09 seine lang erwartete Musiksuche startet. Für den neuen Dienst hat der Suchmaschinenriese eine Vereinbarung mit Warner Music, EMI, Sony Music sowie Universal Music geschlossen. Zudem sollen Daten von La La sowie Myspace durchsucht werden. Das Konzept wird Google-intern anscheinend “One Box” genannt – eine offizielle Bestätigung von Google gibt es bislang nicht. Es soll erreicht werden, dass User einen Song suchen, ihn sofort Probehören und danach Downloaden können. An den Gebühren für das Herunterladen soll Google allerdings nach bisherigen Informationen nicht beteiligt sein. Der Umsatz wird allein über Werbeanzeigen generiert, welche auf den Ergebnisseiten der Musiksuche erscheinen.Weiterhin unklar ist auch, ob der Launch international oder zunächst nur in den USA stattfinden wird. Eine einfache Bedienung sowie ein kostengünstiges Preismodell werden entscheiden, ob der Dienst sich als zukünftiger iTunes Konkurrent durchsetzen wird.

